Angefangen hat bei mir alles mit einem geerbten Nähkasten und der sturen Idee, dass sich ein zu langer Vorhang doch wohl selbst kürzen lässt. Aus dem einen Vorhang wurden Kissen, aus den Kissen Kleidung, und irgendwann stand fest: Nähen ist kein Notbehelf, sondern das Schönste, was man mit einem Rest Stoff anstellen kann.
Bei Zwirnpiraten schreibe ich über genau diesen Weg. Nicht von oben herab, sondern so, wie ich es mir selbst am Anfang gewünscht hätte: mit Anleitungen, die auch bei der ersten krummen Naht noch funktionieren, und mit Stoffkunde, die erklärt, warum etwas so ist, statt es nur zu behaupten.
Worüber ich schreibe
Mein Schwerpunkt ist die ehrliche Materialkunde. Ich erkläre, wie sich Webware von Jersey unterscheidet, woran du gute Bio-Qualität erkennst und welches Zubehör sein Geld wert ist und welches nicht. Besonders am Herzen liegen mir Ökostoffe und nachhaltige Garne, weil ich finde, dass ein Hobby, bei dem so viel Rest anfällt, ruhig einen Gedanken an das Woher vertragen kann.
Wie meine Anleitungen entstehen
Jede Anleitung, die hier erscheint, habe ich vorher selbst genäht. Was ich empfehle, habe ich in der Hand gehabt. Wenn etwas schiefgeht, schreibe ich das dazu, denn gerade die misslungenen Projekte bringen einem am meisten bei. Gesponserte Beiträge gibt es hier nicht: Empfehlungen sind Empfehlungen, keine bezahlte Werbung.
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